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Wie du einfach geniale Kitesurfbilder zauberst

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Du liebst kitesurfen? Du willst das gerne allen zeigen? Auf facebook, insta und pinterest sollen alle sehen, wie du abgehst und wie hoch du fliegen kannst? Oder du willst deine kitesurf buddies mal so richtig geil in Szene setzen? Hier findest du meine besten Tipps für tolle Kitesurfbilder!

Ich zeig dir in diesem Post ganz einfache Tricks, mit denen du sehr viel erreichen kannst. Du musst dazu weder Kitesurfpro noch Fotograf sein!

 

Handy oder Kamera? Und welche denn?

Was für Einstellungen an der Kamera?

Worauf muss ich beim Fotografieren achten?

 

 

 

Kitesurfbilder mit dem Handy?

Die schönste Kamera bringt nichts, wenn du sie nicht dabei hast.  Für ein paar schöne Bilder auf social media-Kanälen  oder als Urlaubserinnerung reicht das Handy vollkommen aus. Wenn du deine Fotos immer mit dem Handy machst, mach auch deine kitesurf pics damit. Damit kennst du dich am besten aus und du hast es meistens dabei.  Mit  einer wasserfesten Hülle  ist es wind – und strandfest!

 

 

 

Kitesurfing in Preá ©by Miriam from wakeupstoked.com

 

So kannst du dich auch ins Wasser stellen und tolle Perspektiven kreieren.

Wenn du die HDR-Funktion benutzt, macht das Handy mehrere Bilder und errechnet das am besten belichtete. Du kannst auch mit dem Handy fokussieren, indem du das Display an der gewünschten Stelle antippst. Wenn dir das reicht, kannst du hier aufhören und Zeit sparen.

Doch du willst noch bessere Kitesurfbilder…

 

Mit dem Handy aus nächster Nähe

Kamera?

Eine Kamera kann deine Kitesurfbilder noch besser machen, wenn du weisst, was du tust (und das wusste ich lange nicht).

Kompaktkamera 

Ich selbst habe mit der Olympus TG 4 meine ersten Kitesurfpics gemacht. Sie ist wasserfest bis 12m und hat eine Zoom– und Serienbildfunktion. Weil sie so klein und robust ist, ist sie überall dabei. Auf dem bumpy boat nach Vella wie am glühendheissen Strand in Boracay. Schnell griffbereit und kein Magnet für Diebe. Nachteil: Sie hat keinen Sucher. Am Meer ist es meistens sehr hell und es kann schwer sein, dein Model auf dem Display zu erkennen. Daher benutze ich die Serienbildfunktion und halte einfach drauf. Auch wenn das sehr viele Fotos ergibt, ist meistens ein gutes dabei. Die besten Bilder mit der Kompaktkamera bekommst du ganz aus der Nähe. Wenn sie auch noch wasserfest ist, kannst du dich sorglos ganz nah dran wagen. Das funktioniert besonders in stehtiefem Wasser sehr gut.

 

 

Yaya (from North kiteboarding Israel) at Vella island mit der Kompaktkamera aufgenommen

 

Gopro

 Ideal, wenn du allein unterwegs bist. Dann kannst du ganz einfach tolle Filme UND Fotos machen. Du kannst sie  in den Schirm hängen,  aufs Brett montieren , oder den Selfiestick benutzen (kann ich nicht, weil ich mit Kite, Brett, Bar und Wellen genug Baustellen hab, aber bei anderen sieht das immer ganz toll aus).

Miriam von wakeupstoked

 

Gut ist, wenn du vorher checkst, dass die Kamera im wasserdichten Gehäuse steckt und mit Schwimmhilfe   und / oder Bändsel gesichert ist. Ich sprech da aus Erfahrung…Wenn du sie aufs Brett montierst, sichere sie mit dem Bändsel und lass den Floatie weg, sonst bekommst du keine schöne Perspektive. Du willst ja mehr als deine Füsse drauf haben. Hier ist mein letztes Selfilmie aus Sri Lanka!

 

Bridgekamera  

Bridgekameras haben ein festes Objektiv, das du nicht wechseln kannst, z.B. die Lumix von Panasonic. Das hat den Vorteil, dass weniger Sand in die Kamera dringen kann. Auserdem sparst du dir Gepäck, weil du keine Objektive mitnehmen musst. Eine Bridgekamera ist schon ziemlich professionell, denn sie hat den S – Modus oder Tv-Modus. Den wollen wir für unsere Kitesurfpics! Wie das genau geht, erklär´ ich dir weiter unten.

 

Systemkameras oder DSLRs

(also Spiegelreflexkameras): Du kannst die Objektive wechseln. Was bringt dir das? Wenn du das Gesicht des Kiters auch noch scharf kriegen willst, wenn er weit draussen ist, wird es ohne Teleobjektiv schwer. Eine Spiegelreflex ist grösser und schwerer als eine Systemkamera, die ohne Spiegel auskommt. Wenn du allerdings Profilevel als Fotograf anstrebst, bist du mit einer DSLR am besten bedient.  So richtig profesionelle Bilder bekommst du dann mit Stativ und Teleobjektiv! Wenn du nur mal eben zwischen deinen eigenen Sessions ein paar richtig geile Bilder schiessen willst, empfehle ich dir die OMD E-M 5 von Olympus. Sexy, formschön, super Bildstabilisator, spritzwasserfest. Ich liebe sie. Mit etwas Übung und diesen Einstellungen kriegst du fantastische Bilder!

 

 

    • schnelle Verschlusszeit fängt diese Sekunde ein: das pure Strahlen

     

 

 

Welche Kameraeinstellungen?

 

S Modus

S wie Sport (oder shutter speed)

oder Tv-Modus : Das ist ein  Halbautomatikmodus, das heisst, du kannst die Verschlusszeit manuell einstellen und die Blende passt die Kamera automatisch an.

 

Verschlusszeit

Die stellst du ein, z.B. 1/200. Durch eine kurze Verschlusszeit kannst du schnelle Bewegungen gestochen scharf abbilden.

 

Fokus

C-AF, das bedeutet kontinuierlicher Autofokus. Die Kamera verfolgt das Objekt und stellt automatisch immer wieder scharf. Das erfordert bissl Übung und funktioniert am besten, indem du den Auslöser nur halb durchdrückst.

 

Serienbildaufnahme

So kannst du alle Nuancen einer Bewegung einfangen und später aus den 4000 Bildern das beste auswählen. Easy, oder?

 

ISO

Am besten automatisch, sonst möglichst tief, zB ISO 100. Das sorgt für viel Schärfe auf deinen Bildern. Wenn es nicht hell genug ist, können die Bilder bei kurzer Verschlusszeit zu dunkel werden. Dann kannst du versuchen, die ISO zu erhöhen. Das kann durchaus funktionieren, eventuell büsst du Schärfe ein.

Oder du drehst ein bisschen an der Belichtungskorrektur, um die Helligkeit anzupassen. Manchmal ist es aber einfach zu dunkel und du kannst trotz ISO und Belichtungskorrektur kein gutes Ergebnis erzielen. Einfach ausprobieren und nicht frustrieren lassen.

 

WB

Das ist der Weissabgleich. Den lass am besten auf WB auto.

Alle Einstellungen auf einen Blick

 

 

Worauf muss ich sonst noch achten?

 

Geh so nah dran wie möglich!

Welchen Hintergrund willst du? Andere Kiter? Nur Himmel und Meer?

Denk an deine  wasserfeste (oder zumindest spritzschutzfeste) Ausrüstung!

Stativ, passendes Objektiv und vor allem Reserve –  Akku dabei?

Echt hilfreich ist auch ein Filter, um dein Objektiv zu schützen. Den hatte ich bisher nicht und meine Kamera konnte dann nicht mehr fokussieren, weil ganz feine Sandpartikel auf dem Sensor und/ oder Objektiv waren. Mann, hab ich mich geärgert! In Brasilien! Mit den superguten Kitern vor der Linse! Aber: Lesson Learned! Ich hab jetzt (bald) einen Filter und ein Reinigungsset (Anhauchen und Brillenputztuch ist einfach Kinderfasching bei 30 Knoten und Gischt).

Tag 2 in meiner raketensteilen Fotografen – Karriere und die Kamera macht schlapp. Aber du kannst  auch manuell fokussieren (M-AF), allerdings funktioniert das nicht für Actionbilder.

 

Manuell fokussiert Feli von travelicia

 

Verschlusszeit Blende, Fokus und ISO sagen dir alle nichts?

Das ging mir vor kurzem auch so. Und auch ich bin immer noch auf dem Weg… das geht immer besser mit etwas Hilfe und die findest du hier:

Hier lernst du richtig tolle Fotos machen: online Fotokurs von 22places.de

 

Hier findest du noch mehr tolle Tips für geniale Bilder:

bei Anja von  www.kitejoy.at (deutsch und englisch)

Oder Tony www.kissmykite.com (englisch)

 

PS: Die Links sind  teilweise affiliate links. Das heisst, ich bekomme Geld, wenn du drauf klickst und etwas kaufst. Was mache ich damit? Ich spende es an oceancare. Für ein sauberes Meer voll glücklicher Kitesurfer!

 

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